Laura Viktoria Huth, M.A.

  • geboren 1985 in Koblenz
  • 2006-2013 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Fachjournalistik Geschichte, Anglistik und Philosophie an der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 2012 Magisterabschluss, Note: sehr gut (Magisterarbeit: „Australien, eine genozidale Gesellschaft? Die Kontroverse über den Genozid-Vorwurf an den Aborigines in Australien im Kontext internationaler Genozidforschung“
  • Seit 01/2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Historischen Institut/Zeitgeschichte der JLU Gießen im Projekt “Globale Hilfe”

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Promotionsskizze:

„Deutschland als Empfänger US-amerikanischer Hilfe 1918-1923“

Der humanitäre Einsatz nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland gilt als einer der größten in der Geschichte Europas. Die Hilfe aus dem Ausland, besonders aus den USA, sollte die akute Not im Nachkriegsdeutschland lindern, beispielsweise durch Kinderspeiseaktionen („Quäkerspeisungen“). Gleichzeitig diente der Einsatz der USA auch ihren eigenen nationalen Interessen. So müssen die nationale Imagepflege, religiöse Motivation und das wirtschaftliche und politische Interesse („Food as a weapon“) dabei in Betracht gezogen werden.

Die Hoffnung auf den eigenen Wiederaufbau mit fremder Hilfe auf der einen Seite und die Vorbehalte gegenüber den USA und die damit verbundenen Überfremdungsängste („Amerikanisierung“) auf der anderen Seite sollen auch die Beziehungsgeschichte zwischen Deutschland und den USA nach dem Ersten Weltkrieg verdeutlichen.

So sollen neben den materiellen Aspekten, besonders die sozial,- kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Dimensionen des Hilfseinsatzes untersucht werden.